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Zeitungsbranche im Umbruch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 14. März 2009 um 08:46 Uhr

Japanische Zeitungen versuchen sich selber zu retten


Nun weiss es jedes Kind, den Zeitungen und Zeitschriften geht es an den Kragen. Ein grosser Verleger aus der Schweiz hat mal gesagt:" Das Leseverhalten der Leser verändert sich langsam!" Wie unrecht er in der heutigen Zeit hat. Lese-  und Konsumverhalten ändern sich im Strudel der neuen Technologien sehr schnell. Dies ist jetzt auch bis zu den Verlegern durchgedrungen, darum kaufen diese emsig wie die Bienen, frequentierte Internet-Portale und Online-Dienste. Newsroom, Bewegtbild und Livestream sind die Schlagworte der Gegenwart.
Auch in Japan macht man sich Gedanken um die sinkenden Leserzahlen, welche mit 3.2% eher glimpflich ausfallen im Vergleich zu den 15% in Amerika. Es sind die vielen alten Leute, die in Japan tagtäglich Zeitungen und Zeitschriften lesen. Dass dies nicht von Dauer ist, wissen alle. Darum haben die drei grossen Verlage Nikkei, Asahi und Yomiuri eine "Internet Business Partnership" gegründet mit dem Ziel gemeinsam auf einer Webseite aufzutreten. Ein Jahr danach stellen sie gemeinsam ein iPhone / iPod Touch Programm vor, auf welchem je die Schlagzeile der drei Zeitungen zu lesen ist. Gebündelte Energie um den Leser bei Stange zu halten. Ob dies reicht?
Auf alle Fälle bewegt sich der Trend weg vom Papier. Redaktionen wandeln sich. Der Fotograph wird zum Kameramann und der Journalist zum Onlineredaktor. Es entstehen kleine Spezial-Abteilungen für neue Technologien. Online und Live wird immer wichtiger. Finden künftige Zeitungsumfragen im Facebook statt? Eine Prognose für die Zukunft ist schwierig. Sicher ist, der Umbruch der Branche findet überall und jetzt statt.

Aktualisiert ( Samstag, 14. März 2009 um 09:11 Uhr )
 
Neuer Shinkansen für Japan PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 10. Februar 2009 um 21:39 Uhr

Neuer Hochgeschwindigkeits Shinkansen für Japan


An einer Pressekonferenz der East Japan Railway Company (JR East) wurde ein Model eines neuen Hochgeschwindigkeits Shinkansen mit der Bezeichnung E5 vorgestellt. Ab Dezember 2010 soll E5 mit bis zu 300 km/h die beiden Städte Tokyo und Aomori verbinden. Im Jahr 2012 soll dies sogar mit einer Geschwindigkeit von bis zu 320 km/h in etwas mehr als 3 Stunden sein. Zur Zeit dauert die Reise mit Zugwechsel in Hachinohe 4 Stunden.


Die Nase des "Bullet Train" entspricht dem Fastech 360S Design und verspricht mehr ökologische Leistungsbilanz (EPI). Den Reisenden werden 3 Preis-Klassen angeboten. Ganz vornehm lässt es sich in der "Super Green" First Class reisen.  Die "Green" First Class hat einen Sitz mehr pro Reihe, nämlich 4 Sitze und bietet trotzdem einen tollen Komfort. Aber auch die "Ordinary Class" dürfte, so wie ich die Shinkansen kenne, recht bequem sein.


JR East hat ein Total von 590 solcher komplett aus Aluminium gefertigter Wagen bestellt und will je 10 pro Zugset verwenden.

Tja, über die Farbe kann man sich streiten aber die Reise in einem E5 wird sicher toll sein.

Aktualisiert ( Dienstag, 10. Februar 2009 um 22:01 Uhr )
 
Tokyo's Fischauktion für Touristen wieder offen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 14. Januar 2009 um 21:42 Uhr

Zu viele Touristen besuchten die Tsukiji Fisch-Auktion in Tokyo

 

Thunfisch Auktion in Tsukiji

Tsukiji, der berühmte Fischmark inmitten von Tokyo, lockte so manchen Besucher an. Ganze Scharen von Touristen strömten ich die Hallen und bremsten so das eifrige Treiben der Fischhändler. Nicht genug damit, sie befummelten auch den zum Verkauf angebotenen Fisch und verstopften die sonst schon schmalen Gassen. Diese und andere Gründe brachte Unmut unter die Leute die dort arbeiten mussten, und so wurde kurzerhand den Touristen für einen Monat lang den Zugang zur Tsukiji Thunfisch-Auktion verwehrt.

 

Die Wurzeln des Fischmarktes reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Ein Shogun Namens Tokugawa Ieyasu brachte Fischer von Osaka nach Tokyo um seinen Hof mit Fisch zu versorgen. Der übrig gebliebene Fisch wurde auf dem Markt verkauft und legte somit den Grundstein für den zukünftigen Fischmarkt. Im Jahre 1923 zerstörte ein grosses Erdbeben den Markt, worauf er in Nihonbashi wieder aufgebaut wurde. 1935 erfolge der Umzug nach Tsukiji. Ein interessanter Aspekt dürfte die Tatsache sein, dass der Fischmarkt laut einem Beschluss der Präfektur Tokyo im Jahre 2012 nach Koto umziehen wird.

 

Dass man an so einem Fischmarkt, der als grösster der Welt gilt, den vielen Besuchern eine begehrte Thunfisch-Auktion nicht einfach vorenthalten kann, war schon vor der Schliessung klar. So wundert es auch niemand, dass die Tsukiji Fisch-Auktion ab dem 19. Januar 2009 für Touristen wieder geöffnet ist. Wenn auch mit Auflagen. So sind Besuche nur noch morgens zwischen 5:00 und 6:15 Uhr erlaubt. Die Besucher haben sich ruhig zu verhalten und das Fotografieren mit Blitzlicht, sowie das Anfassen von Fisch ist zu unterlassen. Dennoch, der Tsukiji Fischmarkt hat sicher nichts von seinem einstigen Charme verloren und ist ganz sicher ein Besuch wert.

Aktualisiert ( Donnerstag, 12. Februar 2009 um 22:42 Uhr )
 
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